Nachehelicher Unterhalt

Gesetzlich vorgesehen sind nacheheliche Unterhaltspflichten wegen Kindesbetreuungen, Erwerbsobliegenheit, Krankheit, Alter etc.

Es gibt jedoch zahlreiche individuelle Regelungsmöglichkeiten, insbesondere zur Befristung oder zur Unterhaltsabfindung verbunden mit einem Unterhaltsverzicht, Anknüpfungen an bestimmte Bezugsgrößen oder Abkoppelung von der nachehelichen Einkommens-entwicklung des unterhaltspflichtigen Ehepartners.

Vorteil einer Vereinbarung ist, dass für beide Ehepartner faire und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen gefunden werden können, indem man sich an den Lebenshaltungskosten und nicht am Einkommen orientiert oder einzelne Einkünfte nicht auf den Unterhalt anrechnet.

Außerdem kann die Bereitschaft gefördert werden, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen bzw. diese auszuweiten.

Abfindungen empfehlen sich, um eine endgültige wirtschaftliche Auflösung zu erleichtern und einen neuen Start des wirtschaftlich schwächeren Teils zu ermöglichen.

Schließlich kann auch der Umstand berücksichtigt werden, dass die Ehepartner wieder eine anderweitige eheähnliche Lebensgemeinschaft aufnehmen.

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