Steuerliche Regelungen

Im Zusammenhang mit der Trennung stellen sich auch steuerrechtliche Fragen. Auch hierzu sollten Vereinbarungen getroffen werden. Dies betrifft die gemeinsame Veranlagung (Ehegatten-Splitting) sowie die steuerliche Berücksichtigung etwaiger Unterhaltszahlungen.

Gezahlter Trennungs- und nachehelicher Unterhalt kann nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG auf Antrag bis zu einem Betrag von 13.805 Euro als Sonderausgabe bei der Einkommenssteuer berücksichtigt werden. Die Besteuerung findet dann beim Unterhaltsempfänger statt. Hierzu ist ein Antrag des Unterhaltspflichtigen beim Finanzamt erforderlich. Der Unterhaltsempfänger muss dem zustimmen; der Unterhaltspflichtige muss dem Unterhaltsempfänger allerdings zusichern, dass er dessen steuerlichen Nachteile ausgleicht (sog. begrenztes Realsplitting).

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